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TV 1885 Eggenfelden Handball

 

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Rottalderby zum Jahresabschluss

 

BOL Altbayern: Im letzten Vorrundenspiel empfängt die TuS den TVE zum Prestigeduell

 

Einmal mehr treffen die beiden Rottalvereine TuS Pfarrkirchen und der TV Eggenfelden aufeinander - einmal mehr stecken beide Mannschaften im akuten Abstiegskampf, diesmal aber unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen. Eine solide Saison steht einem starken Lauf gegenüber. Für Spannung ist am Samstag um 18:15 Uhr somit reichlich gesorgt.

Die TuS konnte sich in den letzten drei Partien endlich stabilisieren. Grund hierfür ist sicherlich mitunter die Rückkehr von Rückraumshooter Thomas Bauer, der seine beschwerliche Knöchelverletzung auskuriert zu scheinen hat und zuletzt mit sieben Treffern gegen Metten überzeugte. Aber auch viele andere Akteure im Kader der Rot-Weißen scheinen in jüngster Vergangenheit das zurückgewonnene Selbstvertrauen in Leistung ummünzen zu können. Mit 5:1 Punkten aus den letzten drei Begegnungen wirkt die TuS in der aktuellen Form gegenüber dem TVE leicht im Vorteil zu sein, wären da nicht diese verflixten ersten sieben Saisonspiele gewesen, die man allesamt ohne eigene Punkte beenden musste. Dadurch stehen die Kreisstädter trotz des guten Laufs immer noch auf Rang 12 und folglich unter akutem Zugzwang. Das Spiel gegen den Landkreisrivalen kann jedoch die endgültige Wende in der Saison der TuS Handballer bedeuten. Zu einem könnte man endlich die rote Laterne abgeben, zum anderen würde man bei einem doppelten Punktgewinn bis auf einen Zähler an die Gäste heranrücken und die Rückrunde quasi bei „Null“ beginnen.

„Wenn alle Jungs spielfähig sind und wir einen guten Tag erwischen, können wir allen Mannschaften in der BOL gefährlich werden. Das Derby ist für die jungen Spieler natürlich etwas Besonderes, wir hoffen aber die Motivation auf dem Spielfeld positiv zu nutzen“, so Spielertrainer Jens Tartler, der inzwischen eine lange Derbyhistorie aufweisen kann. Insgesamt ist die TuS-Sieben das etwas erfahrenere Team, einen Favorit für die Partie auszumachen wäre allerdings nicht mehr als Spekulation. Die letzten Spiele waren immer extrem eng, meist gewann am Ende das Team, welches die bessere Tagesform zeigte und am Ende das Quäntchen Glück auf seiner Seite hatte. Auch das Duell Stockhecke vs. Kämpf im Tor der beiden Rottalclubs könnte entscheidend werden. Erstgenannter bewies in den letzten Wochen seine Fähigkeiten und geht wie auch seine Mitspieler mit einem positiven Gefühl in das Aufeinandertreffen.

Mit acht Zählern steht der TV Eggenfelden eigentlich recht ordentlich da, wären da nicht die beiden Auftritte in Altötting und gegen Eching vor dem spielfreien Wochenende gewesen. Zwar ist eine Niederlage in der Wallfahrtsstadt nichts, wofür man sich schämen müsste. Aber nach der sehr ansprechenden Leistung in der ersten Hälfte war das Auftreten im zweiten Abschnitt umso enttäuschender. Und eine Woche später die Wahnsinns-Pleite gegen Aufsteiger Eching, bei der eine Sieben-Tore-Führung noch aus der Hand gegeben wurde. Die Formkurve zeigt damit deutlich nach unten, was auch Trainer Florian Göritz bewusst ist. „Wir haben jetzt zweimal vor allem in der zweiten Halbzeit nicht gut ausgesehen. Das müssen wir jetzt aber ausblenden. Für uns spricht, dass im Derby meistens egal ist, wer in den letzten Spielen besser drauf war. Das Derby hat seine eigenen Gesetze“, betont der Übungsleiter, der wieder auf Routinier Christoph Hartl zurückgreifen kann.

Damit steht Göritz die aktuelle Bestbesetzung zur Verfügung, Christoph Naglmeier wird nach seinem überstandenen Ermüdungsbruch erst ab Januar wieder in das Mannschaftstraining einsteigen können. Den Ausfall des Leistungsträgers hatte Eggenfelden besonders bei den Siegen in Moosburg, gegen Schleißheim, Deggendorf und in Indersdorf gut kompensieren können. Um im neuen Jahr weiter aus einer guten Ausgangslage heraus den Kampf um den Klassenerhalt wieder aufnehmen zu können, ist ein Punktgewinn gegen den Lokalrivalen fast schon Pflicht. „Wenn wir in Pfarrkirchen gewinnen, können wir beruhigt Weihnachten feiern“, erklärt Göritz.

Beide Vereine wollen sich vor der sechswöchigen Winterpause zwei wichtige Punkte unter den Christbaum legen und zählen dabei auch auf den eigenen Anhang. Am Samstag ab 18:15 wird man sehen, wer am Ende dieses stimmungsvolles Handballfest für sich entscheiden kann.


Sieben-Tore-Führung reicht nicht

Handball-BOL: Eggenfelden unterliegt Aufsteiger Eching mit 30:31

 

Das tat weh! Mit einer sensationellen Aufholjagd hat der SC Eching den Bezirksoberliga-Handballern des TV Eggenfelden doch noch zwei Punkte entrissen. Damit schrumpfte der Vorsprung des TVE (7.) auf Verfolger auf Eching (8.) auf einen Zähler.

Ohne Christoph Hartl, Franz Niederreiter, Timothy Schneider und den Langzeitverletzten Christoph Naglmeier musste TVE-Trainer für die Partie gegen den Aufsteiger planen. Mit dem Handicap dieses personellen Aderlasses startete mit zwei Führungen zum 1:0 und 2:1 ordentlich in die Partie. Aber die Gäste konnten jeweils ausgleichen und führten beim 4:3 in Minute sieben zum ersten Mal. Bis dahin gestaltete sich die Partie ausgeglichen, beide Teams sorgten mit vielen Unzulänglichkeiten für eine mäßige Spielqualität. Da aber Xaver Kämpf im Eggenfeldner Tor einige Male gut parierte und das Angriffsspiel zunehmend flüssiger wurde, bauten die Hausherren durch Treffer von Jonas Longo, Julian Rettenbeck und zweimal Alexander Neigum auf 12:7 aus. In dieser Phase schien der Aufsteiger völlig überfordert. Ideenloses Angriffsspiel und eine lückenhafte Defensive begünstigten den Eggenfeldner 4:0-Lauf. Angetrieben vom stark aufspielenden Johannes Fuchs, der insgesamt acht Mal einnetzte, setzten sich die Gastgeber fünf Minuten vor der Halbzeitpause sogar auf 16:9 ab. Wenig später konnten die Hausherren mit einem ordentlichen 18:13 in die Kabinen gehen.

Aber Eggenfelden wäre nicht Eggenfelden, wenn diese Führung locker über die Runden gebracht worden wäre. Eching bestrafte die Schlafmützigkeit nach dem Seitenwechsel mit drei Treffern am Stück zum 16:18. Zwar erwachte das Angriffsspiel jetzt wieder, der beruhigende Vorsprung war aber dahin. Ebenso wie sämtliche Stabilität in der Abwehr, was 18 Gegentreffer in Hälfte zwei belegen. Zudem waren TVE-Trainer Florian Göritz wegen des Personalengpasses die Hände gebunden. Die oberbayerischen Gäste traten nun mit reichlich Selbstbewusstsein auf und witterten ihre Chance. Bis sieben Minuten vor Schluss gelang es Eggenfelden dennoch, die Führung zu halten. Aber als noch etwas mehr als zwei Zeigerumdrehungen zu absolvieren waren, gelang Christoph Weilbach die Führung zum 29:28. Den TVE-Akteuren war die Unsicherheit nun deutlich anzusehen. Im Defensivverbund zeigte man sich desolat und Johannes Fuchs hatte sich in der Offensive derart aufgerieben, dass ihm in den entscheidenden Momenten die Kraft fehlte. So kam es wie es kommen musste: Marlon Escriva traf zum 31:30 für Eching, bei noch dreißig zu spielenden Sekunden bot sich aber immerhin noch die Chance zum Ausgleich. Aber keiner der TVE-Spieler kam zum Durchbruch, sodass Fuchs mit einem Verlegenheitswurf abschließen musste.

„Der Spielverlauf ist unglaublich ärgerlich. Letzte Woche in Altötting kannst du etwas mitnehmen, heute musst du etwas mitnehmen. So stehen wir mit leeren Händen da“, zeigte sich TVE-Trainer Florian Göritz nach der Partie sichtlich frustriert. Nach einem spielfreien Wochenende steht am 15.12. das Landkreis-Derby in Pfarrkirchen an.

Für den TVE spielten:
Tor: Xaver Kämpf, Thomas Schmidt. – Feld: Peter Beregszaszi, Alexander Neigum (5), Philipp Sendlinger (3), Grigorij Scheff (1), Stefan Maier (3), Stephan Wohlmannstetter, Jonas Longo (5 / 2 davon Siebenmeter), Johannes Fuchs (8), Julian Rettenbeck (5).

Weitere Ergebnisse: Herren II – Burgkirchen 39:22, A-Jugend männlich – Straubing 27:35, Pfarrkirchen – D-Jugend männlich 9:33, C-Jugend weiblich – Trudering 23:13, Altötting – D-Jugend weiblich 16:16.


 Der große Unbekannte

 Handball-BOL: Eggenfelden (7.) empfängt Aufsteiger Eching (10.)

 

Im letzten Heimspiel des Jahres sind die Bezirksoberliga-Handballer des TV Eggenfelden gegen den SC Eching gefordert. Der Aufsteiger aus dem Münchner Norden ist mit fünf Zählern aktuell Drittletzter, dürfte aber für die Rottaler nach dem 19:22 in Altötting keineswegs eine einfache Aufgabe darstellen.

Hinter Deggendorf und vor Schleißheim schaffte der SC Eching in der vergangenen Saison mit 34:10 Punkten den Sprung in Altbayerns Handballoberhaus. Das wurde aus Echinger Sicht auch Zeit, schließlich kratzte der SCE bereits mehrere Male an der Tür zur Bezirksoberliga. Und auch hier weiß das Team vom Trainertrio Littmann/Preischel/Gerber durchaus zu Gefallen. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden hat man bewiesen, dass der Klassenerhalt im Bereich des Möglichen liegt. Besonders einmal ließen die Oberbayern aufhorchen: Mit einem deutlichen 30:24 besiegte man in eigener Halle den Titelfavoriten Altötting. Nach der Heimniederlage gegen Metten am letzten Wochenende ist aber eines klar: Soll sich die Ausgangslage nicht verschlechtern, muss in Eggenfelden ein Sieg her. Einen gewichtigen Beitrag dazu muss Marlon Escriva leisten. Der Linkshänder ist mit durchschnittlich 5,6 Toren pro Spiel Echings gefährlichster Angreifer und hat bei den beiden Saisonsiegen gegen Altötting und Pfarrkirchen mit acht bzw. zehn Treffern gezeigt, dass er ein Erfolgsgarant ist.

Allerdings kennen sich die Hausherren mit torgefährlichen Angreifern aus. Die Altöttinger Angriffsreihe forderte die TVE-Abwehr ordentlich. Dass es am Ende nur 22 Gegentreffer wurden, spricht für die Eggenfeldner Defensivqualitäten. Leider war an diesem Tag aber der Angriff zu harmlos, um beim Lokalrivalen etwas mitzunehmen. „Defensiv stehen wir aktuell gut. Im Angriff hat uns in Altötting der letzte Punch gefehlt. Aber daran haben wir gearbeitet und hoffen natürlich, dass der Ball gegen Eching wieder häufiger im Netz zappelt“, erklärt TVE-Trainer Florian Göritz, der möglicherweise wieder auf den zuletzt verletzt fehlenden Christoph Hartl zurückgreifen kann. Inwiefern der Routinier wieder belastungsfähig ist, wird sich erst kurzfristig zeigen.

Bereits ab 10 Uhr bestreitet die F-Jugend einen Turnierspieltag in Pfarrkirchen. Um 11.30 Uhr startet die weibliche C-Jugend mit der Partie gegen Wacker Burghausen in den Heimspieltag. Die männliche D-Jugend ist um 13.45 Uhr in Pfarrkirchen gefordert, dagegen tritt die männliche A-Jugend um 15 Uhr zu Hause gegen die HSG Straubing an. Um 19 Uhr haben dann die Zweiten Herren den SV Gendorf Burgkirchen zu Gast.



Mittelfeldrang gefestigt

 

Handball-BOL: Rumpfkader des TV Eggenfelden setzt sich beim TSV Indersdorf mit 27:25 durch

 

Die Bezirksoberliga-Handballer haben auch das Auswärtsspiel beim TSV Indersdorf mit 27:25 gewonnen. Damit festigen die Rottaler weiter ihren Mittelfeldplatz und lassen die Hausherren hinter sich.
Ohne die verletzungsbedingt fehlenden Christoph Naglmeier und Christoph Hartl sowie Julian Rettenbeck traten die Rottaler die lange Fahrt mit einem Rumpfkader an. Da allerdings auch der TSV Indersdorf mit Verletzungssorgen zu kämpfen hat, schien die Personalsituation ausgeglichen zu sein. Die Gastgeber gingen mit 2:0 in Führung und erhöhten nach dreieinhalb Minuten auf 3:1. Dann aber sorgten Johannes Fuchs, Franz Niederreiter, Jonas Longo, Stephan Wohlmannstetter und wieder Niederreiter für eine 6:3-Führung. Jetzt waren die Gäste richtig gut im Spiel und bestimmten den Rhythmus. Über 7:4, 8:5, 10:5 und 12:8 behielt Eggenfelden weiter die Oberhand. Dabei zeigte das Team von Trainer Florian Göritz eine besondere Stärke, da trotz der Manndeckung gegen Torjäger Johannes Fuchs (3 Tore) das Angriffsspiel nicht erlahmte, im Gegenteil: Neigum (6), Longo (6), Wohlmannstetter (5), Niederreiter (5) und Co. sorgten für eine unberechenbare Wurfverteilung, sodass das „Allheilmittel“ Manndeckung verpuffte. In den letzten Minuten der ersten Hälfte kamen die Hausherren nochmal etwas ran, mit einem 14:12 für Eggenfelden ging es in die Kabinen.
Auch im zweiten Durchgang ließ der TVE nicht locker und baute die Führung beim 16:13 durch Niederreiter und 17:14 durch Stefan Maier wieder auf drei Treffer aus. Aber auch die Glonntaler ließen sich nicht hängen: Angetrieben von Tobias Bärsch (9) und Aleksander Kaurin (8) gelang 13 Minuten vor Spielende sogar der Ausgleich zum 19:19. Damit zeichnete sich eine spannende Schlussphase ab. Eggenfelden legte vor, Indersdorf zog nach. Als noch sechs Minuten auf der Uhr waren, netzte Johannes Fuchs wieder zu einer zwei-Tore-Führung ein. Indersdorf konterte aber stark und erkämpfte sich mit drei Treffern am Stück beim 25:24 einen Vorsprung. Bei noch zweieinhalb Minuten Restspielzeit schien ein Punktgewinn für den TVE wieder ernsthaft in Gefahr, aber Stephan Wohlmannstetter per Siebenmeter und Jonas Longo drehten das Ergebnis zu ihren Gunsten. Als dann noch der erneut stark aufspielende Torhüter Xaver Kämpf einen Siebenmeterversuch der Gäste entschärfte, war die Partie entschieden.
„Wir hatten auf die Manndeckung die richtige Antwort und waren über weite Strecken spielbestimmend. Am Ende wurde es nochmal eng, aber auch da haben wir die Ruhe bewahrt und am Ende verdient zwei Punkte mitgenommen“, analysierte der sichtlich zufriedene TVE-Trainer Göritz nach der Partie. Damit haben die Rottaler nun acht Zähler auf der Habenseite und rangieren auf Platz sieben. Am kommenden Samstag steht das Derby beim TV Altötting an.
Für den TVE spielten:
Tor: Xaver Kämpf. – Feld: Alexander Neigum (6), Philipp Sendlinger (1), Franz Niederreiter (5), Stefan Maier (1), Stephan Wohlmannstetter (5/2), Jonas Longo (6), Johannes Fuchs (3).